Wusstest du, dass in Deutschland jede Minute etwa eine Tonne Plastik ins Meer gelangt?  

Weltweit strömen bis zu 12,7 Mio. Tonnen Plastik ins Meer.

Und wusstest du, dass Deutschland der größte Plastikproduzent Europas ist? 

Mit 617 kg Haushalts-Verpackungsmüll pro Einwohner jährlich liegen wir weit über dem europäischen Durchschnitt. 

Der Rhein gehört weltweit zu den am stärksten mit Mikroplastik belasteten Flüssen.

Und wusstest du, dass die Lebensdauer einer Plastikflasche bei 450 Jahren liegt?

Plastik ist nicht biologisch abbaubar und landet leider zu 80 Prozent im Meer. Wenn wir nichts dagegen tun, wird es im Jahre 2050 mehr Plastik im Meer als Meerestiere geben. 

Deshalb verrate ich dir nun 10 kleine Tipps, wie du im Alltag ganz einfach Plastik vermeiden kannst.

1. Der gute alte Jutebeutel, statt der Plastiktüte

Greife auf einen mitgebrachten Jutebeutel zurück, anstatt jedes Mal eine Plastiktüte zu kaufen. Viele Geschäfte bieten auch Papiertüten an (einfach nachfragen), falls du deinen Beutel mal vergessen hast. 

2. Bitte keine Werbung

Ein kleiner Sticker auf dem Briefkasten rettet nicht nur vielen Bäumen das Leben. Er sorgt auch dafür, dass in Plastik eingeschweißte Werbeprospekte nicht mehr in deiner Post landen. 

3. Gläser statt Plastikverpackungen

Versuche beim Einkaufen Plastikverpackungen und Konserven zu vermeiden. Viele Produkte gibt es wahlweise auch im Glas oder in einer Verpackung aus Papier. Zum Beispiel Joghurt, Milch oder Wurst und Käse von der Frischetheke. 

4. Brot beim Bäcker kaufen und im Brotbeutel transportieren

Im Supermarkt wird Brot hauptsächlich in dünnen Plastikbeuteln angeboten. Dieses kurzlebige Plastik kannst du ganz leicht vermeiden. Kauf dein Brot beim Bäcker und transportiere es in einem Stoffbeutel. 

5. Coffee to go Mehrwegbecher 

In Deutschland werden pro Stunde 320.000 Coffee to go gekauft. Wenn jeder einen wiederverwendbaren Becher nutzen würde, könnte hier einiges an Plastik eingespart werden. 

Viele Cafés geben auf mitgebrachte Becher sogar einen kleinen Rabatt.

6. Leitungswasser statt PET- Flaschen

Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist sehr hoch und zudem ist es umweltschonend. Wer kein Leitungswasser trinken möchte, kann auch auf Wasser aus Glasflaschen zurückgreifen. 

7. Wiederverwendbare Strohhalme

Wer auf seinen Strohhalm beim Cocktail oder Smoothie nicht verzichten möchte, kann auch hier auf eine plastikfreie Alternative zurückgreifen. Es gibt eine große Auswahl an Mehrweg-Trinkhalmen aus Edelstahl, Bambus oder Glas. Schau doch mal hier vorbei: Strawmee 

8. Seife statt Shampoo

Back to the roots! Einiges an Verpackungsmüll lässt sich durch Seife einsparen. Für die Haarpflege eignet sich zum Beispiel ein Stück pflegende Naturseife, anstatt dem Shampoo aus der Plastiktube. 

9. Plastik im Badezimmer einsparen

Die Zahnbürste aus Bambus, die Ohrstäbchen ohne Plastik oder das Waschpulver im Karton. Versuche auch hier darauf zu achten, die Plastikfreien Alternativen zu wählen. Es sind nur Kleinigkeiten, die summiert aber einen großen Unterschied ausmachen.

10. Verpackungsfreie Supermärkte

Mittlerweile gibt es in Großstädten immer mehr plastikfreie Supermärkte. Eine Liste von verpackungsfreien Supermärkten in Deutschland, Österreich und Schweiz findest du hier.

 

Wie du siehst, gibt es einige Wege, um Plastik im Alltag einzusparen. Von heute auf morgen komplett auf Plastik zu verzichten, ist in unserer heutigen Gesellschaft zwar eher schwierig, aber jeder noch so kleine Schritt zählt. 

Die Ozeane und Meeresbewohner werden es dir danken.

Alex

 

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