Lighthouse Hotel Tel Aviv By Brown Hotels

Lighthouse Hotel

Tel Aviv – seit Jahren in sämtlichen Reiseführern ganz oben zu finden. Grund genug, mir die Stadt, die den Seiltanz zwischen Moderne und Tradition so elegant tanzt, wie kaum eine andere Metropole auf diesem Planeten, einmal genauer anzuschauen.

Doch wo schläft man in dieser riesigen, niemals schlafenden Stadt? Na klar, am Strand! Das Lighthouse Hotel liegt keine drei Gehminuten vom Jerusalem-Beach entfernt und bietet einen überwältigen Blick auf das Mittelmeer.

Lighthouse Hotel

Wer zur Mittagszeit etwas essen möchte, findet hier unzählige Restaurants (viele davon auch vegan); wer abends noch einen Cocktail trinken möchte, geht in eine der umliegenden Bars.

Doch was wäre Israel ohne einen lauten, hektischen, mit Gerüchen durchzogenen Basar? Richtig, und auch hier ist die Antwort nicht weit entfernt: Der Carmel Market ist in der unmittelbaren Nachbarschaft und kann, genau wie die zuvor erwähnten Restaurants und Bars und Strände, bequem zu Fuß erreicht werden. Doch nehmt euch in Acht, der E-Roller-Wahnsinn wird in kaum einer Stadt so auf die Spitze getrieben, wie in der Hauptstadt Israels.

Wo genau liegt das Hotel denn nun? Mitten auf der berühmten, angesagten Ben Yehuda Street – der Hauptstraße in Downtown Tel Aviv.

Ich durfte Mitte März Gast des urbanen Design-Hotels sein und komme in der Mittagshitze, leicht verschwitzt, doch mit freudigen Erwartungen im Lighthouse Hotel an. Die Straße runter kann ich schon das Meer sehen, doch ich checke zunächst ein, um mir schnell ein Bild vom Hotel zu machen.

  • Lighthouse Hotel
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Die Nacht kostet hier zwischen 221 € pro Zimmer und 280 € für eine Suite. Je nachdem, ob Terrasse und/oder Whirlpool erwünscht sind, zahlt man natürlich ein bisschen mehr (oder eben weniger). Ich bekomme an der Rezeption meine Zimmerkarte für meine Excecutive Suite und fahre mit dem Aufzug in den 12. Stock. Mein erster Eindruck vom Hotel: definitiv die richtige Wahl! 

Oben angekommen, trete ich aus dem Fahrstuhl und öffne freudestrahlend meine Zimmertür…Yes, Jackpot! 45 m2 nur für mich und ein Ausblick, der es mir später noch schwer machen wird, mich aus meinem Zimmer zu begeben, um mir den Strand von Nahem anzuschauen. Die Suite ist in zwei Räume unterteilt: Eine Living-Area und ein separates Schlafzimmer. Um diese riesige Fläche auch angemessen mit Musik untermalen zu können, steht eine Marshal Bluetooth Box wie gemalt im Raum. Ich zögere nicht und schalte sie sofort an, um meine Travel Playlist abzuspielen.

Doch der Reihe nach. Da ihr euch diesen Artikel über das Lighthouse Hotel durch lest, seid ihr sicherlich an Details interessiert. Die Excecutive Suite passt sich dem urbanen Design des Hotels nahtlos an. Der vintage-angehauchte Stil des Hotels gefällt mir außerordentlich gut und verleiht dem Hotel einen gewissen Charme.

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Das Lighthouse Hotel zählt mit seinen insgesamt 160 Zimmern & Suiten definitiv zu den Größeren des Landes und hat sich vor allem auf junges Publikum sowie das Business Volk spezialisiert.

Gäste des Hotels haben die Möglichkeit, sich kostenlos Fahrräder auszuleihen, um die Stadt auf zwei Rädern zu erkunden. Hinzu kommt ein kostenfreier Zugang zum benachbarten Fitnesscenter, welches eine mehr als solide Ausstattung vorzuweisen hat. 

Nachdem ich also mein Zimmer ausgiebig erkundet habe, nehme ich mir nun den Rest des Hotels vor (bevor es endlich zum Strand geht!). Rauf in die 18. Etage, aufs Rooftop, mit seiner 360 Grad-View. Von hier habe ich einen (falls das überhaupt möglich ist) noch besseren Ausblick auf den Strand und die Dächer der Stadt. Abends verwandelt sich dieser Ort zur einer Rooftop-Bar, welche sich in Tel Aviv längst als Szene- Treffpunkt etabliert hat. Ich nehme mir fest vor, heute Abend wieder zu kommen, um mich zu vergewissern, ob dieser Ort hält, was er verspricht.

Lighthouse Hotel

Nun also endlich los zum Strand! Meinen Beitrag über meinen Aufenthalt in Tel-Aviv, werde ich in den nächsten Wochen ebenfalls veröffentlichen. Kleiner Spoiler: Ich habe gefühlt jedes vegane Restaurant in Tel-Aviv von innen gesehen, viel Strand, ein wenig Sonnenbrand und vor allem viele freundliche Menschen.

Zurück zum Wesentlichen: Wie am Mittag fest vorgenommen, ziehe ich am Abend mein Lieblingskleid an und mache mich auf, Tel-Aviv bei Nacht zu entdecken. Also auf geht’s zur Rooftop-Bar. Im Fahrstuhl angekommen, treffe ich eine kleine Gruppe anderer Hotelgäste – ebenfalls in Kleid bzw. Hemd gehüllt – und werde gefragt, ob ich auch hoch in die HAIKU-Skybar möchte. Planänderung: Erst Sky-, dann Rooftop-Bar 😀

Ein toller Abend, mit vielen leckeren Cocktails, freundlichen, interessanten, jungen Menschen und einem wunderbaren Ausblick, geht viel zu spät zu Ende und so falle ich Nachts, vollkommen erschöpft, in mein Bett und schlafe augenblicklich ein.

Wer meinen Blog kennt, weiß, dass es wohl kaum einen größeren Frühstücksfan gibt als mich. Und somit steht dem Hotel seine größte Herausforderung noch bevor. Ein toller Ausblick, eine Sky- und Rooftop-Bar, super zentrale Lage und sehr freundliches, zuvorkommendes Personal. Alles schön und gut, aber mein Tag steht und fällt nun mal mit dem Frühstück. Also geht es am Morgen vor dem Auschecken zunächst einmal in den 5. Stock,  um mich einmal quer durchs Buffet zu essen. Die Auswahl ist riesig. Es gibt eine Vielzahl an Säften, Brotsorten, sowie Brotaufstrichen. Außerdem Müsli, Obst, gegrilltes Gemüse und zusätzlich zum Buffet die Möglichkeit, sich etwas von der Karte zu bestellen. Ich probiere natürlich zweierlei, Buffet UND Karte. Beides überzeugt mich restlos.

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Mein Fazit fällt definitiv positiv aus und ich kann das Lighthouse Hotel jedem empfehlen, der ein zentrales, preislich sicherlich eher teureres Hotel sucht, um ein paar Tage und Nächte in Tel Aviv zu verbringen.

Danke Lighthouse Hotel für die Einladung und bis zum nächsten Mal 🙂

Alex

*Dieser Blogbeitrag ist mit freundlicher Unterstützung vom Lighthouse Hotel entstanden.

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